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  Kartoffelvielfalt
 
Ellenberg's Kartoffelvielfalt GbR
Ebstorferstr.1
29576 Barum
Tel.: 05806 304
Fax: 05806 1250
kartoffelvielfalt@t-online.de
www.kartoffelvielfalt.de

Die Kartoffelvielfalt mit Ellenberg's Kartoffelvielfalt

Aus den vielen hundert Wildsorten haben, vor einigen tausend Jahren, die Ureinwohner Südamerikas (Anden) die ersten Speisekartoffeln gezüchtet. Sie wurden auf den ersten Feldern angebaut und als wichtige Lebensmittelgrundlage entwickelt. Dort, in den Bergen Perus, wo die Kartoffeln Papas genannt werden, existieren noch heute viele Hof- oder Familiensorten. Entsprechend des Bedarfs und des Klimas vor Ort, werden sie gezüchtet und auf verschiedenen Märkten ausgetauscht, vermarktet oder verkostet.

Also eine Vielfalt, wie wir sie uns hier kaum noch vorstellen können.
Nach Europa wurden die ersten Kartoffeln im 16. Jahrhundert importiert. Sie wurden hier erst hauptsächlich als Zierpflanze verwendet, obwohl man die Möglichkeit des Verzehrs kannte. Der Preußenkönig Friedrich der Große befahl 1744 die Verteilung von Saatkartoffeln und machte sie interessant, indem er sie auf dem Feld bewachen ließ. Denn wenn sie bewacht werden mussten, waren sie etwas Besonderes. Von da an entwickelte sich die Kartoffel zum wichtigsten Grundlebensmittel mit einer Vielfalt an Farbe, Form und Geschmack. Die moderne Kartoffelzucht, mit einem immer stärker eingeschränkten Kartoffelmarkt, verringerte die Vielfalt der Kartoffelsorten. In den Zucht- und Handelsgesellschaften ist es wohl wirtschaftlicher mit wenig Sortenaufwand zu arbeiten.

Viele der alten Kartoffelsorten sind früher so gezüchtet worden, wie es heute der ökologische Landbau vorschreibt. Man hatte noch keine chemischen Hilfsmittel und musste sich bei Zucht der Ortslage anpassen, da das Saatgut eher regional verwendet wurde.

Nur Massenertragssorten, die industriell gut verwertbar sind, haben heute noch eine Chance. Doch selbst die Stärkekartoffel und Pommes-Kartoffel konnte den zurückgehenden Frischmarktkartoffelanteil nicht ausgleichen. Die neuen Sorten schmecken einfach relativ homogen, wodurch der Verkauf zurückging. Doch wer einmal in den Genuss vom „Bamberger Hörnchen“ oder einer alten Inkakartoffel gekommen ist, bewertet die alten Kartoffelsorten als etwas Besonderes und fragt sich, warum es sie kaum noch gibt.

1996 haben wir auf unserem Biobauernhof in Barum (Kreis Uelzen) angefangen alte Kartoffelsorten (je ein paar Knollen), die im Handel nicht mehr erhältlich sind, zu sammeln und zu pflanzen. Unser Ziel war und ist es, alte Sorten zu erhalten und diese im biologischen Anbau zu testen. Uns faszinierte die Vielfalt von Form, Farbe und Geschmack; welcher von cremig, würzig, erdig bis zu buttrig geht. Das gibt es bei den modernen Sorten kaum noch!

Wir bieten Ihnen viele schon vermehrte Speise- und Pflanzkartoffel-Sorten auf unserer Sortenliste an.
Wenn Sie bei uns Kartoffeln kaufen, dann bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie diese Kartoffeln in diesem Jahr oder erst im nächsten Jahr verkosten. Somit können auch Sie in den Genuss fast vergessen geratener Kartoffelsorten kommen.



Bäuerliche Kartoffelzucht

Auf unserem Bauernhof betreiben wir eine kleine Kartoffelzucht.

Wir kreuzen alte Kartoffelsorten, die sich im Bio-Anbau bewährt haben. Nutzen aber auch Wildkartoffelarten und einige neue Kartoffelsorten. Die Kreuzung geschieht von Hand während der Blüte - so, wie es in der Natur mit der Hilfe von Bienen oder dem Wind geschieht.

Die aus der Blüte entstehenden Beeren bilden die neuen Sämlinge, die in jedem einzelnen Korn einen neuen Genotypen bilden. Dieser hat eine neue genetische Zusammensetzung (neue Mischung der Erbmerkmale). Die Zusammensetzung der Erbmerkmale orientiert sich an biologischen Gesetzen und wird von vielen Faktoren beeinflusst.
Einige der im Folgejahr neu-wachsenden Sämlingspflanzen werden aus vielen Tausend heraus selektiert und im Folgejahr auf unseren Biofeldern getestet. Diese Stämme müssen also biotauglich sein und werden dann nach Wuchs, Form, Farbe und Geschmack selektiert. Hierbei wird auf eine besondere Vielfalt geachtet.

Die neu entstehenden Kartoffelsorten werden in einem Labor als Pflänzchen in einem Kühlraum mit Pflanzenlicht gelagert, nach Bedarf vermehrt und ausgepflanzt. Dies geschieht auch mit den alten Sorten um die Gesundheit des Zuchtstammes zu erhalten.
Heute arbeiten wir auf unserem 80 ha Hof in der Lüneburger Heide mit 10 Personen, neben den 20 ha Kartoffeln bauen wir auch Getreide, Gras und Klee an. Der Verkauf von Speise- und Pflanzkartoffeln entwickelt sich jährlich weiter. Endverbraucher, Gärtner, Landwirte, Gastronome, Einzel- und Großhändler kaufen unsere Kartoffeln. Gerne auch von uns gezüchtete Kartoffeln wie z.B. Rote Emmalie, Violetta, ..
Dieses bestätigt unsere Arbeit!


Unser Ziel ist es

1. für den biologischen Anbau Kartoffelsorten zu züchten mit folgenden Schwerpunkten:

a) eine hohe Krautfäuleverträglichkeit bei den Kartoffeln zu erreichen. Phytophthora infestans ist der Erreger der Kraut- und Braunfäule. Dieser Mikroorganismus gehört zur Gruppe der Oomyzeten, die früher als Pilze betrachtet wurden, heute aber eher den Algen der Abteilung Heterokonta zugeordnet werden.
Robuste Sorten sind ein wichtiges Zuchtziel da die Krautfäule von Jahr zu Jahr aggressiver wird.

b) Kartoffelsorten mit einer zügigen und großen Krautentwicklung zu züchten, damit die Kartoffeln die mitwachsenden Ackerkräuter schnell überwachsen.

c) Kartoffelsorten zu züchten, die mit einem niedrigerem Nährstoffangebot auch gut wachsen.

2. unsere biologisch gezüchteten Sorten zuzulassen und als Pflanzgut für Biobauern und Biogärtner zu vertreiben.

a) die Abhängigkeit der Bauern von den Chemiekonzernen zu verringern, denn auch konventionelle Betriebe können unsere Sorten beziehen und den Chemieeinsatz verringern.

3. die Vielfalt einer Kulturpflanze zu erhalten und auszubauen. Dies dient der Umwelt, dem Verbraucher und dem Bauern. Umweltschutz ist Menschenschutz.

4. dem Bauern neue Marktchancen durch die Vielfalt zu ermöglichen.

a) die Kartoffel einfach wieder zu etwas Besonderem werden zu lassen.

5. ein Zeichen gegen die Gentechnik in Lebensmitteln zu setzen, denn sie bringt Gefahren für Mensch und Umwelt und ist mit unserer Mutter Erde und der Schöpfung nicht zu vereinbaren.

6. keine Nachbaulizenzen zu verlangen, denn was der Bauer erntet ist sein Eigentum.

Die Natur ist nahezu perfekt und wunderschön, wir müssen sie nur richtig nutzen.

 

 
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